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  • So ist das Leben! Bei der Wahl zwischen Lactococcus lactis und Sterneküche wird es wirklich schwierig, für Vegetarier oder andere abartig Veranlagte. Was da wohl meine Wahl wäre???
    Schwierig,schwierig! Aber nur wenn man den Genuss von gutem Essen, in Kombination mit einem Spitzenwein, noch nie kennenlernen durfte oder einem das zu teuer ist. Tja, Geschmack und kulinarischen Genuss zu genießen, dass kann man nicht lernen, dass muss man leben. Wer Mc Donalds als das kulinarische Maß der Dinge ansieht wird das eh nie verstehen. Da die Geschmackspapillen dann sowieso schon entartet sind, wird DER,DIE oder DAS sowieso niemals erfahren was ihm im Leben entgangen ist.
    In diesem Sinne, viel Freude am kulinarischen Exkurs!
    Lactococcus lactis,ehrlich? Braucht kein Mensch, meine bescheidene Meinung. Das Geld stecke ich besser ins Produkt selber, damit erziele ich den größeren Effekt. Das ist jedenfalls mein Erfahrungswert nach einem 14-tägigen vergleichenden Test.
  • Nix da Vortrag! Demonstration im Hause!
    Live, mit der Ganzen, gekonnten Improvisation eines "Weltmarktführers".

    Sieht man auch nicht alle Tage.
  • Thema von FT34MüllerRü im Forum Diskussionen
    Da ist sie nun also, die neue Innovation der Zusatzstoffindustrie. Ein in der Branche wohlbekanntes Unternehmen, dass sich selbst als Weltmarktführer im Bereich Starter-, Schutz- und anderer Kulturen sieht, will uns bereichern mit einer Innovation die so wohl niemand braucht. Vielleicht ist der Winter in Dänemark so kalt, dass manch einem das Hirn einfriert auf der Suche nach einer Möglichkeit, allen Anbietern von gesliceten Wurstwaren das Geld aus der Tasche zu ziehen. Tja, der Wettbewerb treibt schon manchmal seltsame Blüten. Sei es drum.

    Nun also mal zu der vom Firmenvertreter(Lebensmitteltechnologe LEMGO) geleisteten "Überzeugungsarbeit".
    Mir wurde also zum Einstieg erst einmal erklärt, dass sich diese sog. Technologie noch in der Entwicklungsphase befindet. Die Kulturen würden, wie in hauseigenen Versuchen herausgefunden wurde, hervorragend funktionieren. AHA! Und zwar würden diese, speziell entwickelten, Kulturen den Restsauerstoff in der Packung absorbieren und somit eine längere Farbstabilität gewährleisten. Mmmmh! Einfach so, Sauerstoff weg,negative Auswirkungen hinsichtlich des Produktes:keine. Soso! Irgendwie, warum auch immer, hatte ich so meine Zweifel. Diese verstärkten sich, in dem Moment da mir erklärt wurde das man (wörtlich) Bakterien in einer Konzentration von 10^7 auf das Produkt aufbringe. "Bakterien" mmmh, war auch der erste Vorschlag hinsichtlich einer bei Zulassung anstehenden Deklaration. Klasse, echt Spitze! Ich soll seiner Meinung nach 10^7 Kulturen auf mein frisches Produkt aufbringen, in der Hoffnung das der Kunde hurra jubelt wenn er am Ende der Zutatenliste: "mit Bakterien behandelt" liest. Gab es da nicht Grenzwerte??? Die seien kein Problem, bekam ich zur Antwort. Und wieso???? Es handle sich ja um gute Bakterien und nicht um Salmonella,Listeria u.ä! So machen wir das, die Bösen ins Töpfchen und die Guten ins Köpfchen! Interessant wird bei dieser "Wahnsinnsinnovation"(sollte sie jemals eine Zulassung bekommen), wie unsere Freunde vom Verbraucherschutz das betrachten,einerseits! ALDI, LIDL und wie sie alle heißen freuen sich bestimmt schon jetzt auf diese Erweiterung der Zutatenliste. Und ich selber stell mir auch noch die Frage, selbst im Falle einer Zulassung, muss man jeden Blödsinn mitmachen??? Mal ganz ehrlich!!!

    Ach ja,die Hardware zum Aufbringen der Kulturen auf die geschnittene Ware, hinterließ einen recht abenteuerlichen Eindruck.Da seien die Entwicklungen noch nicht abgeschlossen.Das auch Improvisationstalent nicht einem jeden Menschen eigen ist, wurde anschaulich vorgeführt.


    Ich bin Neuem gegenüber eigentlich recht aufgeschlossen. Aber muss man denn wirklich alles mitmachen? Sei es auch noch so sinnfrei, sinnvoll, sinnlos. Sollte jemand eine Meinung dazu haben, oder gar ebenfalls in den Genuss einer derartigen Präsentation gekommen sein, freue ich mich über Erfarungsberichte oder Meinungen.
  • Da ist sie nun also, die neue Innovation der Zusatzstoffindustrie. Ein in der Branche wohlbekanntes Unternehmen, dass sich selbst als Weltmarktführer im Bereich Starter-, Schutz- und anderer Kulturen sieht, will uns bereichern mit einer Innovation die so wohl niemand braucht. Vielleicht ist der Winter in Dänemark so kalt, dass manch einem das Hirn einfriert auf der Suche nach einer Möglichkeit, allen Anbietern von gesliceten Wurstwaren das Geld aus der Tasche zu ziehen. Tja, der Wettbewerb treibt schon manchmal seltsame Blüten. Sei es drum.

    Nun also mal zu der vom Firmenvertreter(Lebensmitteltechnologe LEMGO) geleisteten "Überzeugungsarbeit".
    Mir wurde also zum Einstieg erst einmal erklärt, dass sich diese sog. Technologie noch in der Entwicklungsphase befindet. Die Kulturen würden, wie in hauseigenen Versuchen herausgefunden wurde, hervorragend funktionieren. AHA! Und zwar würden diese, speziell entwickelten, Kulturen den Restsauerstoff in der Packung absorbieren und somit eine längere Farbstabilität gewährleisten. Mmmmh! Einfach so, Sauerstoff weg,negative Auswirkungen hinsichtlich des Produktes:keine. Soso! Irgendwie, warum auch immer, hatte ich so meine Zweifel. Diese verstärkten sich, in dem Moment da mir erklärt wurde das man (wörtlich) Bakterien in einer Konzentration von 10^7 auf das Produkt aufbringe. "Bakterien" mmmh, war auch der erste Vorschlag hinsichtlich einer bei Zulassung anstehenden Deklaration. Klasse, echt Spitze! Ich soll seiner Meinung nach 10^7 Kulturen auf mein frisches Produkt aufbringen, in der Hoffnung das der Kunde hurra jubelt wenn er am Ende der Zutatenliste: "mit Bakterien behandelt" liest. Gab es da nicht Grenzwerte??? Die seien kein Problem, bekam ich zur Antwort. Und wieso???? Es handle sich ja um gute Bakterien und nicht um Salmonella,Listeria u.ä! So machen wir das, die Bösen ins Töpfchen und die Guten ins Köpfchen! Interessant wird bei dieser "Wahnsinnsinnovation"(sollte sie jemals eine Zulassung bekommen), wie unsere Freunde vom Verbraucherschutz das betrachten,einerseits! ALDI, LIDL und wie sie alle heißen freuen sich bestimmt schon jetzt auf diese Erweiterung der Zutatenliste. Und ich selber stell mir auch noch die Frage, selbst im Falle einer Zulassung, muss man jeden Blödsinn mitmachen??? Mal ganz ehrlich!!!

    Ach ja,die Hardware zum Aufbringen der Kulturen auf die geschnittene Ware, hinterließ einen recht abenteuerlichen Eindruck.Da seien die Entwicklungen noch nicht abgeschlossen.Das auch Improvisationstalent nicht einem jeden Menschen eigen ist, wurde anschaulich vorgeführt.


    Ich bin Neuem gegenüber eigentlich recht aufgeschlossen. Aber muss man denn wirklich alles mitmachen? Sei es auch noch so sinnfrei, sinnvoll, sinnlos. Sollte jemand eine Meinung dazu haben, oder gar ebenfalls in den Genuss einer derartigen Präsentation gekommen sein, freue ich mich über Erfarungsberichte oder Meinungen.
  • Bargeld ?Brauchwasser?Datum15.01.2011 12:30
    Thema von FT34MüllerRü im Forum Diskussionen
    Es geht um das sogenannte "Brauchwasser", welches für die Produktion benötigt wird, z.B. Laken, Marinaden, Kuttereis, usw.
    Dieses Wasser wird ja (wie der Name schon sagt) zur Produktion gebraucht und nicht in die Kanalisation zurückgeführt, für das die Städte und Gemeinden teilweise horrende Preise aufrufen. Dieser Preis schwankt von Stadt zu Stadt enorm. Da die Abwassergebühren über den Trinkwasserverbrauch abgerechnet werden, ist es relativ simpel wenn man an der Zapfstelle für das Brauchwasser (z.B. die Scherbeneismaschine) einen Zwischenzähler montieren lässt.
    Diesbezüglich muss ein Antrag gestellt werden. Weil dort jährliche Einsparungen von 1000€ und mehr leicht drin sind, kann man ja mal durchrechnen, wie hoch der diesbezügliche Verbrauch, respektive die Einsparung ist und inwieweit sich das für den Betrieb lohnt.

    Der Deutsche Städtetag hat hier explizit Rechtsregeln geschaffen.
    Manche Kommunen geben sich mit pauschalem Wasserrückbehalt bis zu 20 % zufrieden, bei anderen muss man den Wasserrückbehalt mit einer Wasseruhr nachweisen.


    Auf jeden Fall sollte jeder Betrieb, einen Antrag an die Kommune stellen. Aber wie bereits erwähnt, muss unbedingt begründet werden, warum die voraussichtliche Wassermenge nicht der Kanalisation zugeführt wird. Dies lässt sich z.B. bei größeren Wurstproduktionsbetrieben(relativ gesehen), relativ leicht nachweisen und begründen.
    Auch wird die Wassermenge anerkannt, die als Wasserdampf (Kessel etc.) die Produktionsräume verlässt.
    Manche Kommunen erkennen nur den Wasserrückbehalt an, wenn diese Menge mindestens 20 % des Gesamtwasserverbrauchs beträgt. Das ist aber nicht rechtskonform.

    Landwirte und Gärtnereien arbeiten schon lange mit dem Wasserrückbehalt.
  • Bargeld ?Brauchwasser?Datum15.01.2011 12:30
    Foren-Beitrag von FT34MüllerRü im Thema Bargeld ?Brauchwasser?
    Es geht um das sogenannte "Brauchwasser", welches für die Produktion benötigt wird, z.B. Laken, Marinaden, Kuttereis, usw.
    Dieses Wasser wird ja (wie der Name schon sagt) zur Produktion gebraucht und nicht in die Kanalisation zurückgeführt, für das die Städte und Gemeinden teilweise horrende Preise aufrufen. Dieser Preis schwankt von Stadt zu Stadt enorm. Da die Abwassergebühren über den Trinkwasserverbrauch abgerechnet werden, ist es relativ simpel wenn man an der Zapfstelle für das Brauchwasser (z.B. die Scherbeneismaschine) einen Zwischenzähler montieren lässt.
    Diesbezüglich muss ein Antrag gestellt werden. Weil dort jährliche Einsparungen von 1000€ und mehr leicht drin sind, kann man ja mal durchrechnen, wie hoch der diesbezügliche Verbrauch, respektive die Einsparung ist und inwieweit sich das für den Betrieb lohnt.

    Der Deutsche Städtetag hat hier explizit Rechtsregeln geschaffen.
    Manche Kommunen geben sich mit pauschalem Wasserrückbehalt bis zu 20 % zufrieden, bei anderen muss man den Wasserrückbehalt mit einer Wasseruhr nachweisen.


    Auf jeden Fall sollte jeder Betrieb, einen Antrag an die Kommune stellen. Aber wie bereits erwähnt, muss unbedingt begründet werden, warum die voraussichtliche Wassermenge nicht der Kanalisation zugeführt wird. Dies lässt sich z.B. bei größeren Wurstproduktionsbetrieben(relativ gesehen), relativ leicht nachweisen und begründen.
    Auch wird die Wassermenge anerkannt, die als Wasserdampf (Kessel etc.) die Produktionsräume verlässt.
    Manche Kommunen erkennen nur den Wasserrückbehalt an, wenn diese Menge mindestens 20 % des Gesamtwasserverbrauchs beträgt. Das ist aber nicht rechtskonform.

    Landwirte und Gärtnereien arbeiten schon lange mit dem Wasserrückbehalt.
  • Interessierte hat viele Frage...Datum10.10.2010 12:45
    Was machst Du dir in dem Alter denn für Sorgen????

    Ich bin der Älteste überhaupt, der jemals bestanden hat, mit 47(Hauptschule, Abschluss 1977)!!!!
    Auch ich war 1,5 Jahre in der Klasse in der nur 17 nach dem ersten Halbjahr "überlebt" haben.
    Nur Mut, kann ich da nur sagen, mit der Einstellung sowie deiner Eigenmotivation solltest du wenige Probleme haben(wenn überhaupt
  • Also Herr Altmann, ihrer Kritik bzgl. Herrn Eberle kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Wenn jemand ein Problem hat, so steht Herr Eberle demjenigen, mit einer fachlich fundierten Antwort, bei. Ich selber habe hier ein Problem eingestellt gehabt! Von Ehemaligen kam da nix, außer vielleicht Blödsinn. Die einzige Antwort die als Hilfestellung zur Problemlösung beigetragen hat, kam nun einmal von Herrn Eberle, wofür ich sehr dankbar war und bin. Warum hat sich denn kein Ehemaliger diese Mühe gemacht und mir ernsthaft geantwortet?????
    Weil keine Rede von Bierabenden,Freibier oder anderem Schwachsinn war????

    Ich finde es sehr gut, dass sich Herr Eberle auch auf dieser Plattform engagiert und Denkanstöße oder Anregungen gibt! Wie jeder einzelne dann damit umgeht, sei jedem selbst überlassen. Mir hat der von Ihnen kritisierte Text zum Thema SB verpacktes Frischfleisch/MAP, ausgesprochen gut gefallen. Es bleibt halt doch was hängen, und zwar etwas das einen Bezug zur Praxis hat.

    Weiter so, denn von den Ehemaligen hat doch nur jeder Angst, sich hier auf dieser Plattform zu blamieren!
    Leute, jeder steht mal vor Problemen, die er einfach so nicht gelöst bekommt, auch wenn das keiner zugeben möchte!

    Oder habt ihr nur Angst, dass auffällt das ihr damals alles nur auswendig gelernt habt, und in der Praxis ist jetzt dann vorbei mit all dem was ihr so schön auswendig gelernt habt?

    Wer outet sich da schon gerne als "Auswendiglerner"!


    Weiter so, und zwar jeder so wie er mag! Ich jedenfalls bin froh wenn ich von Seiten Herrn Eberle eine ernsthafte, fundierte Antwort bekomme, basta.
  • Alles wird gut und nun ist es soweit!Datum28.04.2010 02:52
    Thema von FT34MüllerRü im Forum Diskussionen
    Also das ursprüngliche Problem ist nun gelöst, jetzt also keine Flüssigkeit mehr im Beutel bei der weißen Ware und das ganze ohne ein Loch in den Beutel zu machen! Endlich, wurde auch Zeit.
    Die Lösung ist zwar in dieser Form keine dauerhafte Lösung aber zumindest wurde das Problem erkannt.
    Im Dezember wurde eine neue Verpackungsabteilung fertiggestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Verpackungsmaschinen mit Gasflaschen direkt an der Maschine gefahren. In der neuen Abteilung hat man auf Gasbündel, die ausserhalb gelagert werden, umgestellt.
    Als letzten Versuch habe ich halt mal wieder Flaschen bestellt und, siehe da, Problem beseitigt.
    Warum nun dieses Problem mit den Bündeln auftritt, konnte mir nicht mal ein Experte des Gaslieferanten erklären. Der war nur darum bemüht, die Problematik beim Produkt zu suchen (Schwachkopf, hab ihm 3x erklärt das ich da als erstes gesucht habe und Parameter um Parameter überprüft habe. Alles O.K.!)
    Warum also jetzt die Gaszufuhr über das Rohrleitungssystem dieses Problem hervorruft, bleibt selbst dem "Experten" sowie dem Lebensmitteltechniker(des Gaslieferanten) schleierhaft. Als ich von einem Kondensatabscheider für Gas anfing(ja so etwas gibt es), kam gleich wieder der Hinweis, logisch, dass die Ursache beim verpackten Produkt liegen MUSS.
    Klar,logisch, sowieso,was denn sonst!
    Wenn ich von meinem Job so wenig verstehe wie die beiden Herren, werden sich die Probleme für mich aber gewaltig häufen!

    Hat jemand eine logische Erklärung für dieses Phänomen?
  • Alles wird gut und nun ist es soweit!Datum28.04.2010 02:52
    Also das ursprüngliche Problem ist nun gelöst, jetzt also keine Flüssigkeit mehr im Beutel bei der weißen Ware und das ganze ohne ein Loch in den Beutel zu machen! Endlich, wurde auch Zeit.
    Die Lösung ist zwar in dieser Form keine dauerhafte Lösung aber zumindest wurde das Problem erkannt.
    Im Dezember wurde eine neue Verpackungsabteilung fertiggestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Verpackungsmaschinen mit Gasflaschen direkt an der Maschine gefahren. In der neuen Abteilung hat man auf Gasbündel, die ausserhalb gelagert werden, umgestellt.
    Als letzten Versuch habe ich halt mal wieder Flaschen bestellt und, siehe da, Problem beseitigt.
    Warum nun dieses Problem mit den Bündeln auftritt, konnte mir nicht mal ein Experte des Gaslieferanten erklären. Der war nur darum bemüht, die Problematik beim Produkt zu suchen (Schwachkopf, hab ihm 3x erklärt das ich da als erstes gesucht habe und Parameter um Parameter überprüft habe. Alles O.K.!)
    Warum also jetzt die Gaszufuhr über das Rohrleitungssystem dieses Problem hervorruft, bleibt selbst dem "Experten" sowie dem Lebensmitteltechniker(des Gaslieferanten) schleierhaft. Als ich von einem Kondensatabscheider für Gas anfing(ja so etwas gibt es), kam gleich wieder der Hinweis, logisch, dass die Ursache beim verpackten Produkt liegen MUSS.
    Klar,logisch, sowieso,was denn sonst!
    Wenn ich von meinem Job so wenig verstehe wie die beiden Herren, werden sich die Probleme für mich aber gewaltig häufen!

    Hat jemand eine logische Erklärung für dieses Phänomen?
  • Thema von FT34MüllerRü im Forum Schwarzes Brett
    Also, dass kein falscher Gedanke aufkommt, die meisten Arbeitgeber verhalten sich einwandfrei und halten sich an die "Spielregeln"! Grund für diesen Artikel waren die "schwarzen Schafe" der Branche!

    Über meinen Anwalt(Fachanwalt für Arbeitsrecht) habe ich dann erfahren, dass es branchenübergreifend vermehrt zu solchen Vorfällen kommt. Die Fälle auf die ich hier eingegangen bin, habe ich so auch persönlich erlebt, da gibt es nichts dran zu rütteln. Mir ist es lediglich ein Anliegen, dass niemand die von mir gemachten negativen Erfahrungen am eigenen Leib erfahren muss.


    Bei Abschluss eines Arbeitsvertrages sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass eine Kündigung vor dem genannten Termin der Arbeitsaufnahme ausgeschlossen ist! Enthält der Arbeitsvertrag diese Klausel nicht, besteht für den Arbeitgeber immer die Möglichkeit, vom Vertrag Abstand zu nehmen bzw. diesen vor Arbeitsbeginn zu kündigen.
    Zahlreiche Arbeitsgerichtsurteile geben den Arbeitgebern diesbezüglich Recht. Damit niemand(außer mir natürlich) diese Erfahrung machen muss, sollte im Eigeninteresse darauf geachtet werden.

    Hinterher war ich dann auch schlauer aber auch um 150€ ärmer(Eigenanteil Rechtsschutzversicherung)!
    Der geschilderte Vorgang wird auch noch nicht in Herrn Lindleins Unterricht bzgl. Arbeitsrecht gelehrt. Das war mal wieder eine Lehre, die mir das Leben erteilt hat.

    Leider stellen sich auch mittlerweile einige Firmen dumm,wenn es um das Thema Abrechnung der Fahrtkosten geht.
    Glaubt mir, dass ist kein Scherz wenn man sich nach über 1300Km Fahrtstrecke(hin + zurück) vom betreffenden Betriebsleiter/Personalchef sagen lassen muss "Fahrtkosten erstatten wir nicht"!
    Lächerlich???? Nein,so läufts teilweise ab!!!!
    Bittere,traurige Wahrheit.

    Hier also einige Informationen bzgl. der Rechtslage, zu diesem Thema!

    Wer muß die Kosten für das Vorstellungsgespräch tragen?
    Die Kosten für das Vorstellungsgespräch trägt nach allgemeiner Auffassung gemäß § 670 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) der Arbeitgeber, wenn er einen Bewerber zur Vorstellung aufgefordert hat. Er muß dem Bewerber dann alle Aufwendungen ersetzen, die dieser den Umständen nach für erforderlich halten durfte.

    Der Bewerber ist nämlich im Hinblick auf das Vorstellungsgespräch als ein "Beauftragter" anzusehen und der (potentielle) Arbeitgeber als "Auftraggeber". Da gemäß § 670 BGB zum der Auftraggeber zum Ersatz der Aufwendungen verpflichtet ist, die der Beauftragte zum Zweck der Ausführung des Auftrags macht und die er "den Umständen nach für erforderlich halten darf", kann der Bewerber vom Arbeitgeber im allgemeinen, d.h. falls nichts anderes vereinbart ist, die Kosten der Anreise verlangen.

    Vorstellungskosten
    Aufwendungen, die einem Bewerber durch ein Vorstellungsgespräch entstehen.

    Fordert ein Arbeitgeber einen Bewerber zur Vorstellung auf, so hat der Bewerber Anspruch auf Ersatz der Vorstellungskosten.
    Dabei kommt nicht darauf an, ob das Arbeitsverhältnis tatsächlich zu Stande kommt.


    Der Anspruch ergibt sich aus § 670 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).
    Nach dieser Vorschrift ist der Arbeitgeber verpflichtet, dem Arbeitnehmer Aufwendungen, die er zur Durchführung des Auftrages des Arbeitgebers, nämlich der Anreise zum Vorstellungsgespräch hatte, zu ersetzen.

    Voraussetzung ist jedoch, dass der Arbeitgeber den Bewerber zur Vorstellung aufgefordert hat.
    Eine Stellenanzeige ist keine Aufforderung zu einem Vorstellungsgespräch.

    Der Arbeitgeber muss diejenigen Aufwendungen ersetzen, die der Bewerber für erforderlich halten durfte.
    Dazu zählen:

    Fahrtkosten:
    Bei Anreise mit dem Zug kann der Bewerber die steuerliche Kilometerpauschale verlangen, wenn nicht der Arbeitgeber zuvor darauf hingewiesen hat, dass er nur die tatsächlichen Kosten übernimmt.
    Anreisen mit dem Flugzeug müssen nur bei besonderen leitenden Funktionen übernommen werden, da sie meist nicht erforderlich sind.
    Taxikosten sind nur zu ersetzen, wenn der Vorstellungsort ohne Taxi lediglich mit einem unverhältnismäßig hohen Zeit- oder Kostenaufwand zu erreichen ist.
    Im Zweifel sollte der Bewerber vorher abklären, ob der Arbeitgeber die Kosten übernimmt.


    Übernachtungskosten:
    Sie sind zu erstatten, wenn dem Bewerber eine taggleiche An- und Abreise wegen der Entfernung zu seinem Wohnsitz dem Zeitpunkt des Vorstellungsgesprächs nicht zuzumuten ist.


    Verpflegungskosten:
    Die Verpflegung ist entweder auch nach einer steuerlichen Pauschale oder nach den tatsächlich angefallenen Kosten zu ersetzen.


    Verdienstausfall:
    Die Kosten sind erstattungsfähig, wenn beispielsweise der Bewerber unbezahlten Urlaub nehmen musste.
    Der Anspruch auf Erstattung der Vorstellungskosten verjährt in drei Jahren (§ 195 BGB).

    Keine Verpflichtung zum Ersatz der Vorstellungskosten besteht, wenn der Arbeitgeber die Erstattung zuvor (nicht erst beim Gespräch) ausdrücklich ausgeschlossen hat. Hiervon machen immer mehr Arbeitgeber, vor allem Behörden Gebrauch.


    Nichts desto Trotz,viel Erfolg bei der Bewerbung!
  • Also, dass kein falscher Gedanke aufkommt, die meisten Arbeitgeber verhalten sich einwandfrei und halten sich an die "Spielregeln"! Grund für diesen Artikel waren die "schwarzen Schafe" der Branche!

    Über meinen Anwalt(Fachanwalt für Arbeitsrecht) habe ich dann erfahren, dass es branchenübergreifend vermehrt zu solchen Vorfällen kommt. Die Fälle auf die ich hier eingegangen bin, habe ich so auch persönlich erlebt, da gibt es nichts dran zu rütteln. Mir ist es lediglich ein Anliegen, dass niemand die von mir gemachten negativen Erfahrungen am eigenen Leib erfahren muss.


    Bei Abschluss eines Arbeitsvertrages sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass eine Kündigung vor dem genannten Termin der Arbeitsaufnahme ausgeschlossen ist! Enthält der Arbeitsvertrag diese Klausel nicht, besteht für den Arbeitgeber immer die Möglichkeit, vom Vertrag Abstand zu nehmen bzw. diesen vor Arbeitsbeginn zu kündigen.
    Zahlreiche Arbeitsgerichtsurteile geben den Arbeitgebern diesbezüglich Recht. Damit niemand(außer mir natürlich) diese Erfahrung machen muss, sollte im Eigeninteresse darauf geachtet werden.

    Hinterher war ich dann auch schlauer aber auch um 150€ ärmer(Eigenanteil Rechtsschutzversicherung)!
    Der geschilderte Vorgang wird auch noch nicht in Herrn Lindleins Unterricht bzgl. Arbeitsrecht gelehrt. Das war mal wieder eine Lehre, die mir das Leben erteilt hat.

    Leider stellen sich auch mittlerweile einige Firmen dumm,wenn es um das Thema Abrechnung der Fahrtkosten geht.
    Glaubt mir, dass ist kein Scherz wenn man sich nach über 1300Km Fahrtstrecke(hin + zurück) vom betreffenden Betriebsleiter/Personalchef sagen lassen muss "Fahrtkosten erstatten wir nicht"!
    Lächerlich???? Nein,so läufts teilweise ab!!!!
    Bittere,traurige Wahrheit.

    Hier also einige Informationen bzgl. der Rechtslage, zu diesem Thema!

    Wer muß die Kosten für das Vorstellungsgespräch tragen?
    Die Kosten für das Vorstellungsgespräch trägt nach allgemeiner Auffassung gemäß § 670 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) der Arbeitgeber, wenn er einen Bewerber zur Vorstellung aufgefordert hat. Er muß dem Bewerber dann alle Aufwendungen ersetzen, die dieser den Umständen nach für erforderlich halten durfte.

    Der Bewerber ist nämlich im Hinblick auf das Vorstellungsgespräch als ein "Beauftragter" anzusehen und der (potentielle) Arbeitgeber als "Auftraggeber". Da gemäß § 670 BGB zum der Auftraggeber zum Ersatz der Aufwendungen verpflichtet ist, die der Beauftragte zum Zweck der Ausführung des Auftrags macht und die er "den Umständen nach für erforderlich halten darf", kann der Bewerber vom Arbeitgeber im allgemeinen, d.h. falls nichts anderes vereinbart ist, die Kosten der Anreise verlangen.

    Vorstellungskosten
    Aufwendungen, die einem Bewerber durch ein Vorstellungsgespräch entstehen.

    Fordert ein Arbeitgeber einen Bewerber zur Vorstellung auf, so hat der Bewerber Anspruch auf Ersatz der Vorstellungskosten.
    Dabei kommt nicht darauf an, ob das Arbeitsverhältnis tatsächlich zu Stande kommt.


    Der Anspruch ergibt sich aus § 670 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).
    Nach dieser Vorschrift ist der Arbeitgeber verpflichtet, dem Arbeitnehmer Aufwendungen, die er zur Durchführung des Auftrages des Arbeitgebers, nämlich der Anreise zum Vorstellungsgespräch hatte, zu ersetzen.

    Voraussetzung ist jedoch, dass der Arbeitgeber den Bewerber zur Vorstellung aufgefordert hat.
    Eine Stellenanzeige ist keine Aufforderung zu einem Vorstellungsgespräch.

    Der Arbeitgeber muss diejenigen Aufwendungen ersetzen, die der Bewerber für erforderlich halten durfte.
    Dazu zählen:

    Fahrtkosten:
    Bei Anreise mit dem Zug kann der Bewerber die steuerliche Kilometerpauschale verlangen, wenn nicht der Arbeitgeber zuvor darauf hingewiesen hat, dass er nur die tatsächlichen Kosten übernimmt.
    Anreisen mit dem Flugzeug müssen nur bei besonderen leitenden Funktionen übernommen werden, da sie meist nicht erforderlich sind.
    Taxikosten sind nur zu ersetzen, wenn der Vorstellungsort ohne Taxi lediglich mit einem unverhältnismäßig hohen Zeit- oder Kostenaufwand zu erreichen ist.
    Im Zweifel sollte der Bewerber vorher abklären, ob der Arbeitgeber die Kosten übernimmt.


    Übernachtungskosten:
    Sie sind zu erstatten, wenn dem Bewerber eine taggleiche An- und Abreise wegen der Entfernung zu seinem Wohnsitz dem Zeitpunkt des Vorstellungsgesprächs nicht zuzumuten ist.


    Verpflegungskosten:
    Die Verpflegung ist entweder auch nach einer steuerlichen Pauschale oder nach den tatsächlich angefallenen Kosten zu ersetzen.


    Verdienstausfall:
    Die Kosten sind erstattungsfähig, wenn beispielsweise der Bewerber unbezahlten Urlaub nehmen musste.
    Der Anspruch auf Erstattung der Vorstellungskosten verjährt in drei Jahren (§ 195 BGB).

    Keine Verpflichtung zum Ersatz der Vorstellungskosten besteht, wenn der Arbeitgeber die Erstattung zuvor (nicht erst beim Gespräch) ausdrücklich ausgeschlossen hat. Hiervon machen immer mehr Arbeitgeber, vor allem Behörden Gebrauch.


    Nichts desto Trotz,viel Erfolg bei der Bewerbung!
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